Therapieangebot

Akupunktur

YUPEE TCM Akupunktur

Akupunktur ist in Europa wohl die bekannteste Therapiemethode des TCM und wird oft mit dem gleichgesetzt. In einer Akupunkturbehandlung werden mit dünnen Nadeln verschiedene Akupunkturpunkte stimuliert: über Energiebahnen, sogenannte Meridiane haben diese nicht nur eine lokale Wirkung, sondern werden gezielt auch bei Organstörungen eingesetzt. In unzähligen Studien wurde die Wirksamkeit der Akupunktur zur Behandlung von verschiedenen Krankheitsbildern bewiesen.

Die grosse Frage: Tut Akupunktur weh?

Jein… Der kurze Einstich wird von Leuten unterschiedlich empfunden. Einige werden es kaum merken, für andere wird es sich als «Mückenstich» anfühlen. Je nach energetischem Zustand z.B. bei sehr starken Verspannungen, ist es für optimale Ergebnis manchmal nötig die jeweiligen Punkte stark zu stimulieren, was zu einen blitzschnellen «elektrischen» Gefühl führen kann. Diese führt oft zu einem sofortigen Gefühl von Entspannung begleitet von Wärme, Kribbeln etc. Was auf jeden Fall nicht passieren sollte ist, dass die Nadeln während der Liegedauer noch wehtun. Sollte das der Fall sein, unbedingt mit dem Therapeuten sprechen!

Tuina-Massage

YUPEE TCM Tuina-Massage

Mit Tuina werden nicht nur bestehende Erkrankungen behandelt, sondern sie eignet sich auch hervorragend zur Vorbeugung körperlicher Beschwerden. Insbesondere bei Erkrankungen des Bewegungsapparates wird Tuina als Hauptbehandlungsform oder ergänzend zu anderen Therapiemethoden eingesetzt.

Wie auf dem Foto links zu sehen ist, wird Tuina meist ohne Öle, Lotionen oder ähnliche Hilfsmittel durchgeführt, häufig durch ein dünnes Baumwolltuch. In der Regel ist es nicht notwendig, sich für die Behandlung auszuziehen, da die Massage über dünne Kleidung, zum Beispiel ein T-Shirt, erfolgt.

Wer die Methode nicht kennt, könnte annehmen, dass schmerzhafte Stellen dadurch weniger gut wahrgenommen werden. Erfahrungsgemäss ist jedoch das Gegenteil der Fall: Ohne Öl kann gezielter gearbeitet werden, etwa bei Triggerpunkten, bei denen präzise auf einem Punkt geblieben wird. Tuina ist daher keine Wellnessmassage mit Streicheleinheiten.

Nach der Behandlung fühlen Sie sich gleichzeitig entspannt und belebt.

Vorbereitung:
Am besten tragen Sie zur Tuina-Massage dünne Baumwollkleidung – ideal sind ein T-Shirt und eine Trainerhose. Weniger geeignet sind langärmelige Businesshemden oder Jeans.

Kräutertherapie

Kräutertherapie
Neben der Akupunktur ist die Kräuterheilkunde die wichtigste Behandlungsform der Traditionellen chinesischen Medizin. Vor allem in China ist sie sehr verbreitet. TCM verfügt über Wissen von etwa 5000 Einzelsubstanzen, die für eine Behandlung meistens zu sog. Rezepturen vermischt werden, je nach Bedürfnissen vom jeweiligen Patienten und seinen Beschwerden. Bei uns werden jedoch nur etwa 300 verschiedene Substanzen benutzt, meist pflanzlicher Herkunft oder Mineralien, mit einigen Ausnahmen aus dem Tierreich z.B. Hirschhorn. Hier wird bei uns jedoch, wenn möglich, auf Substanzen aus westlichen Ländern zurückgegriffen und auf tiergerechte Haltung geachtet.
Die Prinzipien der Kräuterbehandlung sind ähnlich wie in der Akupunktur: Ungleichgewichte ausgleichen, Energiefluss fördern. Vor allem bei Mangelzuständen ist es oft nötig auch mit Kräutern mitzubehandeln z.B. Ginseng bei Abwehrschwäche und chronischen Erschöpfungszuständen.
Als gutes Beispiel für die Wirksamkeit und Möglichkeiten in der Behandlung auch schwerster Krankheiten dient das Kraut Artemisia Annua das in China seit 2000 Jahren zum Behandlung von Malaria benutzt wird: nach 20 Jahren zögern der WHO wird der aus der Pflanze gewonnene Wirkstoff jetzt erfolgreich gegen schwierigste Malariaformen angewandt und rettet damit tausenden Menschen das Leben.

Meine Kräuterausbildung habe ich vor drei Jahren abgeschlossen. Seither konnte ich umfangreiche Erfahrungen im Verschreiben individueller Rezepturen mit chinesischen Kräutern sammeln. Zudem bin ich mit den Prozessen rund um Beschaffung, Verarbeitung und Qualitätssicherung der Kräuter bestens vertraut. In Bezug auf Reinheit und Qualität stehen Kräuter aus China und Taiwan jenen aus heimischem Bio-Anbau in nichts nach.

Sollten dennoch Bedenken bestehen oder ausdrücklich der Wunsch nach westlichen, hier wachsenden Kräutern bestehen, kann ich auf die Unterstützung aus meinem Kollegenkreis zurückgreifen. So erhalten Sie auch ohne chinesische Kräuter eine optimale Versorgung nach den Prinzipien der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

Schröpfen

YUPEE TCM Schröpfen
Schröpfen ist ein traditionelles Therapieverfahren, bei dem auf der Haut mittels Schröpfglas ein lokaler Unterdruck erzeugt wird. Am meisten wird diese Methode auf dem Rücken benutzt, aber auch andere Körperregionen z.B. Arme und Bauch können bei Bedarf geschröpft werden. In der chinesischen Medizin nutzt man diese Methode, wenn man von einer lokalen Qi- und Blut-Stau ausgeht, die durch das Schröpfen potentiell behoben werden kann. Anhand des Vakuums wird der Zellenstoffwechsel aktiviert, das Bindegewebe gedehnt und die Durchblutung lokal gefördert.

GuaSha

GuaSha

Gua Sha (Gua = schaben, Sha = Toxine/Giftstoffe) ist eine Behandlungsmethode, bei der mit der abgerundeten Kante eines geeigneten Instruments – etwa spezieller Schaber, eines Kamms oder eines chinesischen Suppenlöffels – die Haut entlang der Muskulatur oder der Meridiane, häufig im Nackenbereich, geschabt wird, bis feine Einblutungen entstehen. Bei Schmerzen und Verspannungen wird die dadurch angeregte Durchblutung oft unmittelbar als Erleichterung und Linderung der Beschwerden wahrgenommen.

Moxa

Moxa
Bei der Moxibustion, auch einfach Moxa genannt, werden kleine Mengen von getrockneten, feinen Beifusskrautfasern über bestimmten Akupunkturpunkten oder ganze Körperregionen verbrannt. Die dadurch erzeugte Wärme regt die Durchblutung und somit den Qi-Fluss in den Meridianen an, wodurch allgemeine Kälte oder Schmerzen gelindert und die Organfunktionen wie auch die Immunabwehr gestärkt werden können.

Es gibt verschiedene Arten von Moxa. Das von mir am meisten angewendete heisst OnTake, was so viel heisst wie heisser Bambus. Bei dieser Methode stopft man ein Stück Bambusrohr mit Moxa-Wolle und zündet die Wolle an bis es eine Glut mit durchdringender, wohltuender Wärme gibt. Mit diesem Stab werden mit rhythmischen Bewegungen ganze Regionen oder einzelne Meridiane gewärmt.

Für Moxa gibt es viele Indikationen. Wenn Sie ein «Gfrörli» sind, vielleicht Menstruationsbeschwerden haben und am liebsten immer ein Kirschensteinsäckchen auf dem Bauch tragen, werden Sie diese Methode lieben!

Ernährung nach TCM

Ernährung nach TCM
Die chinesische Ernährungslehre basiert auf den fünf Elementen: Erde, Holz, Feuer, Metall und Wasser. Lebensmittel werden nicht nach Protein-, Fett- usw Gehalt kategorisiert, sondern nach Yin-Yang, Temperaturverhalten in Körper und nach dem Geschmack, welche das jeweilige Element zugeordnet wird.

Die Prinzipien der chinesischen Ernährungslehre, auch wenn bei der ersten Begegnung fremd, sind logisch – bei zu viel Hitze im Körper soll man die hitzeerzeugenden Lebensmittel vermeiden, bei Kälte die kälteerzeugenden, bei Blutschwäche werden mehr blutnährende Lebensmittel in die Ernährung eingebaut usw. Es bedeutet überhaupt nicht, dass man auf die chinesische Küche umstellen muss. Die Prinzipien gelten gleichermassen für europäische Lebensmittel und Gerichte.

QiGong

QiGong

Qi = Lebensenergie, Qi, Gong = arbeiten, üben.

Qigong ist eine Bewegungsform mit vielen unterschiedlichen Ausrichtungen – von medizinischem Qigong über spirituelle Stile bis hin zu kampfkunstbezogenen Formen. Allen gemeinsam ist das Ziel, Körper und Geist zu harmonisieren, den Energiefluss zu fördern und den Körper zugleich kräftiger und beweglicher zu machen.

Ich selbst praktiziere verschiedene Qigong-Stile seit über 20 Jahren und biete auf Wunsch eine individuelle Privatstunde als Einführung an. Diese beinhaltet einen persönlichen Übungsplan, der Sie beim selbstständigen Üben zu Hause unterstützt.

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